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Aus vielfältigen Untersuchungsreihen ist bekannt, dass das Mikroklima in der Betthöhle - also die Temperatur und Feuchtebedingungen - zu rund 80% von den Eigenschaften der Zudecke bestimmt werden. Aufgrund des Stoffwechsels in den Körperzellen produziert der menschliche Körper auch im Schlaf laufend Wärme. Zudem gibt der Mensch während einer Nacht - bereits ohne zu schwitzen - ca. 250 ml bis 500 ml Feuchtigkeit in Form von Wasserdampf ab. Beides - Wärme und Feuchtigkeit - müssen durch die Zudecke hindurch an die Umgebung (Schlafraum) abgegeben werden.
Wichtig ist, dass das Mikroklima in der Betthöhle ausgeglichen ist. Die Wärmebildung in den Körperzellen und die Wärmeabgabe an die Umgebung müssen gleich groß sein. Dieser Gleichgewichtszustand wird als thermische Neutralität oder Behaglichkeit bezeichnet.
Überwiegt die Wärmeabgabe an die Umgebung, kommt es zu einem Wärmeverlust, der Körper kühlt ab und der Mensch friert. Überwiegt die Wärmebildung im Körper, dann kommt es zu einem Wärmestau. Der Körper beginnt zu überwärmen und schwitzt, um abzukühlen.
Beides - Wärmeverlust und Wärmestau - stört den Schlaf und vermindert damit die Erholung. Bei einem ruhenden, unbekleideten Menschen liegt diejenige Umgebungstemperatur, bei der er weder friert noch überwärmt, bei etwa 28°C bis 32°C.
Normalerweise aber liegen die Umgebungstemperaturen im Freien, aber auch in umbauten Räumen, weit niedriger. Um bei niedrigeren Temperaturen nicht zu viel Wärme an die Umgebung zu verlieren und auszukühlen, benötigt der Mensch eine zusätzliche Wärme-Isolationsschicht: tagsüber wird diese Funkiton von der Bekleidung übernommen, nachts benötigt der Mensch hierfür eine Zudecke.
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