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| Herr Doktor Schneider-Helmert, warum haben Sie diese Studie gemacht? |
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Wir haben uns dafür interessiert, ob sich nach den Standards einer wissenschaftlichen Hypnotikaprüfung im Akutversuch überhaupt Wirkungen unterschiedlicher Bettkonstruktionen auf den gestörten Schlaf belegen lassen. |
| Haben Sie das Resultat Ihrer Forschung erwartet, oder sind Sie von der Deutlichkeit des Resultats überrascht worden? |
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Allein schon die Tatsache, dass das SF 500-Bett messbare und statistisch signifikante, positive Unterschiede hervorbrachte, war überraschend und noch mehr das Ausmass und die Art der Schlafverbesserung. |
| Die Studie wurde mittels der „Polysomnographie-Methode" erstellt. Was müssen sich unsere LeserInnen darunter vorstellen? |
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Die Methode der Polysomnographie besteht in der kontinuierlichen Registrierung unterschiedlicher Aspekte des Schlafs. Zum Beispiel die Erfassung der Schlafdauer, der Einschlafzeit, der intermittierenden Wachzeit, der Anzahl Aufwachen, der Schlafstabilität und der unterschiedlichen Schlafphasen durch ein voll computerisiertes Programm. Zusätzlich wurde eine Befragung der Testpersonen durchgeführt. |
| Wie haben die Testpersonen die Qualität ihres Schlafes im SF 500-Bett beurteilt? Haben sie im Gegensatz zum konventionellen Spitalbett einen subjektiven Unterschied feststellen können? |
| Die subjektive Evaluation haben wir mittels Fragebögen ausgewertet. Dabei konnten wir feststellen, dass die Testpersonen in vier von fünf Fällen die Schlafqualität im SF 500-Bett deutlich besser bewertet haben. Sie fühlten sich am Morgen danach besser erholt als in den übrigen Nächten. Generell kann gesagt werden, dass die subjektive Beurteilung in der Tendenz mit unseren objektiven Befunden übereinstimmt. |


Dr. Schneider-Helmert ist Leiter der Abteilung Schlafdiagnostik und -therapie der Schmerzklinik Kirschgarten in Basel.