Milbenallergene meiden - weniger leiden

Eine Information für Hausstaubmilbenallergiker
- Einleitung.
- Was Sie über Hausstaubmilben wissen sollten.
- Wo halten sich die Milben auf?
- Was können Sie bei einer Hausstaubmilbenallergie tun?
- Den Milben auf der Spur - ACAREX Test.
- Problemzone Bett - was tun?
Liebe Patientin, lieber Patient,
Ihr Arzt hat bei Ihnen eine Allergie gegen Hausstaubmilben festgestellt. Sicher hat er auch mit Ihnen alle in Frage kommenden Maßnahmen (z.B. spezifische Immuntherapie) zur Behandlung Ihrer Allergie besprochen. Sie können die Dauer und den Erfolg der Behandlung entscheident unterstützen, wenn Sie Ihre Lebensgewohnheiten und vor allem Ihre häusliche Umgebung allergiegerecht gestalten. Speziell hierbei gibt es Wege, wie Sie mit Eigeninitiative dazu beitragen können, daß die Veränderung Ihrer Wohnungseinrichtung so gering wie möglich ausfällt. Allergopharma, seit über 30 Jahren Spezialist in der Erforschung und Herstellung von Produkten zur Behandlung allergischer Erkrankungen, hat ein System entwickelt, das Sie wirksam unterstützt.Diese kleine Abhandlung soll Ihnen ein wenig helfen, Ihre Krankheit besser zu verstehen, und Ihnen Wege zeigen, wie Sie trotz Ihrer Allergie annähernd beschwerdefrei leben können.
Gute Besserung!
Was Sie über Hausstaubmilben wissen sollten.
Hausstaubmilben sind winzige Spinnentierchen (0,1 - 0,5 mm groß), die mit dem bloßen Auge nicht erkennbar sind. Sie sind natürlicher Bestandteil des Ökosystems fast jeden Haushalts, also kein Anzeichen für mangelnde Hygiene oder Sauberkeit. Milben übertragen keine Krankheiten, meiden den Körperkontakt und Ihre Anwesenheit wird normalerweise erst bemerkt, wenn ein Familienmitglied allergisch auf die kleinenlichtscheu und entwickeln sich in Lebens-räumen mit einer relativen Luftfeuchtigkeit von 65 - 80 % und einer Temperatur zwischen 20 und 30 °C. Den Löwenanteil Ihrer Nahrung liefert der Mensch selbst mit seinen Haut-schuppen. Täglich stößt ein Erwachsener etwa eineinhalb Gramm davon ab, genug für ca. 100.000 Milben. Mit Beginn der warmen und feuchten Witterung im Früh-sommer fangen die Milben an, sich zu vermehren.

Die höchsten Zahlen finden sich im Hochsommer und den ersten Herbstmonaten. Parallel dazu ver-stärken sich die allergischen Beschwerden des Patienten. Die Gründe für die allergische Anfälligkeit bestimmter Personen sind noch nicht bekannt. Man weiß jedoch, daß das Immunsystem des Haus-staubmilbenallergikers auf bestimmte Proteine (Eiweiße) des Milbenkotes übersteigert reagiert.
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Liebster Aufenthaltsort der Milben: |
Im Vergleich zum Streichholzkopf |
Obwohl die meisten Hausstaubmilben mit Beginn der Heizperiode durch die niedrige Luftfeuchtigkeit absterben, erreichen die allergischen Beschwerden gerade dann ihren Höhepunkt, weil sich jetzt die maximale Menge von Exkrementen (Kot) angesammelt hat. Die Kotbällchen trocknen aus, zerfallen und werden als Feinstaub aufgewirbelt und mit der Atemluft inhaliert. Der Patient reagiert mit Augentränen, laufender Nase, Niesanfällen und Husten, in schwerwiegenden Fällen mit milbenbedingtem Asthma.
Wo halten sich die Milben auf?
Hausstaubmilben leben überall, wo sie günstige Lebensbedingungen finden und mit Nahrung, also Hautschuppen, versorgt werden, vor allem in Textilien wie Teppichen, Teppichböden, Polstern, Matratzen, Kissen, Decken, ja sogar in Kleidungsstücken und Stofftieren. Da Milben Lichtflüchter sind, wird man sie selten auf, sondern viel mehr zwischen den Textilfasern antreffen.
Die Verteilung der Milbenbelastung ist von Haushalt zu Haushalt unterschiedlich und hängt im wesentlichen von den speziellen klimatischen Verhältnissen und vor allem von den Lebensgewohn-heiten der Bewohner ab. Besonders große Milbenansammlungen werden in der Regel dort zu finden sein, wo der Mensch besonders häufig liegt und sitzt, wo er sich umzieht oder die Haare kämmt, denn hier ist die Zufuhr von Hautschuppen am größten. Geographisch gesehen sind insbesondere feuchtwarme Landstriche betroffen, während hoch gelegene Gebirgsregionen oder trockene Wüsten-gebiete wegen ihrer niedrigen Luftfeuchtigkeit in der Regel milbenfrei sind.
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Allergenhaltige Milbenexkremente an Teppichfasern |
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Was können Sie bei einer Hausstaubmilbenallergie tun?
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Milbe auf Streichholzkopf in Seitenansicht |
Milbe (stark vergrößert) in ihrem |
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Saugen Sie oft und regelmäßig Staub |
Lüften Sie Ihre Räume oft und gründlich
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Verzichten Sie, wenn möglich, |
Halten Sie vor allem Ihre Schlafräume |
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Staubfänger sind tabu
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Trennen Sie sich von Ihren Zimmerpflanzen
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So gut gemeint und wichtig diese Ratschläge sind, sie sind jedoch nicht alle ohne weiteres durch-führbar. Oft sind einige der Maßnahmen mit unzumutbaren finanziellen oder persönlichen Opfern verbunden. Mit dem von Allergopharma entwickelten Präventions-System ist es jedoch möglich, ohne umfangreiche Umgestaltungen der Wohnungseinrichtung Ihre häusliche Umgebung so zu sanieren, daß Sie unter nahezu allergenfreien Bedingungen leben können.
Den Milben auf der Spur - ACAREX Test
Das Prinzip ist denkbar einfach: Sie sammeln eine Staubprobe, vermengen diese mit der Test-lösung, tauchen ein Teststäbchen hinein und können bereits nach einer Minute anhand der Rot-färbung des Stäbchens feststellen, wie hoch die Milbenbelastung ist: Keine, schwach, mittel oder stark.
Die genaue Testdurchführung entnehmen Sie bitte der dem Test beiliegenden Gebrauchsan-weisung. Der Acarex Test ist als 10er-Packung in Apotheken erhältlich.
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Acarex Test in der Anwendung |
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Problemzone Bett - was tun?
Hier leben die meisten Milben:in Matratzen, Decken und Kissen
Auch wenn in jedem Haushalt die Milbenbelastung unterschiedlich verteilt ist, so trifft man in der Regel in Matratzen, Bettdecken und -kissen große Milben- und Allergenmengen an. Der Grund liegt auf der Hand: Der Schläfer sorgt in der Nacht durch seine Körperwärme und -feuchtigkeit für optimale Lebensbedingungen der Milben. Auch die Versorgung mit Nahrung (Hautschuppen) ist hier in idealer Weise gewährleistet. Jetzt wird auch deutlich, warum Sie vor allem nachts und morgens über besonders schwere Symptome klagen. Milben fühlen sich sowohl in Natur- wie in Kunstfasern zuhause. Auch häufiges Waschen (von Kissen und Decken) kann nicht verhindern, daß sich immer wieder Milben ansammeln. Besonders Matratzen werden häufig befallen, wobei weder Schaumstoff- noch Latex-Matratzen einen Schutz vor Milbenbefall bieten. Insbesondere ältere Matratzen (älter als 6 Jahre) stellen ein Problem dar, weil sich tief im Gewebe so viele Allergene angesammelt haben, daß sie kaum zu entfernen sind.
Allergopharma hat daher spezielle milbenallergen- und milbendichte Matratzen-, Decken- und Kissenzwischenbezüge entwickelt, die Sie vor "Ihren" Allergenen im Bett schützen: Allergocover.


