Wie man einschläft, so liebt man |
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Sage mir, wie du schläfst und ich sage dir, wer du bist. Wer würde nicht gerne mehr über sich und seinen Partner herausfinden. Ob die bevorzugte Stellung eines Schlafenden oder eines schlafenden Paares mehr über Charakter und Beziehung verraten, ist eine Frage, die sich zwischen Wissenschaft und Unterhaltung bewegt. Immerhin sind einige amerikanische und britische Psychologen und Schlaf-forscher tatsächlich auf manche Zusammenhänge gestoßen.
Bei schlafenden Singles gibt es eine Reihe von typischen Stellungen, die auf unterschiedliche Charaktermerkmale schließen lassen: Wer gerne in der Fötus-Haltung schläft, also seitlich mit angezogenen Knien, gilt als besonders sensibel und gefühlsbetont, als kreativ und praktisch veranlagt. Das Gegenteil davon ist der Rückenschläfer: ein sehr selbstbewusster, manchmal selbst-gefälliger Mensch, häufig ein Einzelkind oder ein tendenziell verwöhntes Nesthäkchen der Familie, neuen Erfahrungen gegenüber aufgeschlossen - und oft ein Schnarcher. Die >>Soldatenhaltung<<, auf dem Rücken mit angelegten Armen, gild hingegen als Reserviertheit und hohen Ansprüchen.
Schlafenden in Seitenlage wird ein ausgeglichenes Gemüt und ein gesunder Menschenverstand attestiert. Wer oft in der >>Klotz-Haltung<< schläft, also seitlich mit den Armen am Körper, gilt als gesellig und steht gern im Mittelpunkt. Schließlich gibt es noch den Bauchschläfer, den ordentlichen, korrekten Perfektionisten, der gerne in geregelten Verhältnissen lebt; oder gemäß anderen Interpreten - ein ungestümer, jedoch dünnhäutiger Zeitgenosse ist, wenn er in der >>Freifall-Position<< auf dem Bauch liegt und das Kissen umklammert. Gerade dieses letzte Beispiel zeigt, dass durchaus Widersprüchliches über die Haltungen im Umlauf ist. Dennoch ist es anregend, sich darüber Gedanken zu machen, besonders auch bei Paaren.
Hier haben vor allem amerikanische Forscher vier Grundpositionen (siehe Fotos oben) erkannt, denen sie bestimmte Beziehungsqualitäten zuordnen. Je umschlungener das Paar einschläft, desto größer nicht unbedingt die Liebe, aber die Leidenschaft. Am Anfang einer Beziehung kann die Umarmung beim Einschlafen gar nicht eng genug sein. Wie sich das Paar dann weiterentwickelt, könnte auch im Schlaf auslesbar sein. Rücken die Partner etwas auseinander, bleiben aber in Körperkontakt oder sich einander zugewandt, gilt dies als Zeichen von Nähe und Wertschätzung des jeweils anderen. Je größer aber der Abstand wird, womöglich noch mit zugekehrten Rücken, desto entfernter sind die Partner auch im übertragenen Sinn. Eine sehr eingängige Interpretation, über die man sich als Paar immer austauschen kann, auch wenn man nicht jeden Abend in der gleichen Stellung einschläft. |



